In Nord- und Süditalien hat die Ernte im Juli aufgrund der hohen Temperaturen rund zehn Tage früher als üblich begonnen. Seither verläuft die Saison planmäßig und ohne größere Störungen durch Hagel oder Stürme. Der Brix-Gehalt fällt aufgrund des heißen Klimas hoch aus. Einer unserer Partner vor Ort berichtet jedoch teilweise von einer unregelmäßigen Abreife der Früchte, was den Gesamtertrag mindern könnte. Wie sich die Mengen insgesamt in den verbleibenden Produktionswochen bis Ende September (in Norditalien) bzw. Anfang Oktober (in Süditalien) entwickeln, bleibt abzuwarten. Insbesondere für die späten Tomatensorten in Süditalien lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt keine konkrete Aussage treffen.
In Portugal decken sich Qualität und Quantität aktuell mit den Erwartungen. In Spanien scheint es hingegen qualitative Einbußen zu geben. Genaue Zahlen aus beiden Ländern stehen noch aus.
Aus China liegen uns bereits erste Zahlen vor. Aufgrund der Hitze- und Dürreperiode der vergangenen zwei Monate mit Temperaturen von über 40 Grad fällt die Tomatenernte geringer aus als erwartet. Waren zu Beginn der Saison noch 700.000 Tonnen Rohware im Gespräch, werden aktuell maximal 600.000 Tonnen erwartet. Zum Vergleich: In guten Jahren wurden bereits Erträge von rund 1 Million Tonnen erreicht.
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