
In den Anbauländern Spanien, Italien und Portugal sind die Felder gut bestellt, die Pflanzungen verlaufen planmäßig. Brancheninsider gehen davon aus, dass in diesem Jahr ausreichend Tomaten produziert werden. In Norditalien wurden die Preise für die Rohware bereits kurz vor Ostern festgelegt und liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Auch in Spanien rechnet man mit einer stabilen bis hohen Produktion. Engpässe sind nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten. Allerdings sorgt die aktuelle Kostenlage weiterhin für Unsicherheit im Markt. Vor allem schwankende Energiepreise und steigende Transportkosten erschweren eine klare Preisprognose für die neue Saison. Entsprechend zurückhaltend zeigen sich viele Marktteilnehmer derzeit noch bei der finalen Preisgestaltung. Konkretere Zahlen werden in den kommenden Wochen erwartet – erste Preisindikationen dürfte es bis Mitte Mai geben. Die eigentliche Ernte- und Verarbeitungssaison beginnt dann im Juli.