Aprikosen
Flächendeckende Ertragseinbußen

Ein schöner Anblick: Die Aprikosenblüte mit ihren weißen bis leicht rosafarbenen Knospen. Wenig erfreulich, wenn die zarten Blüten von Schnee und Frost konfrontiert werden. Leider war das in diesem Frühjahr in vielen Anbauregionen der Fall:
In der Türkei schneite es im April und die Temperaturen sanken in einigen Gebieten auf bis zu minus 15 Grad – das entspricht mancherorts Tiefstwerten der letzten 30 Jahre. Folglich litten Türkei weit Blätter, Knospen und Früchte landwirtschaftlicher Produkte. Wie groß die Schäden bei den Aprikosen tatsächlich sind, wird sich erst zur Ernte zeigen. Unser Experte vor Ort berichtete uns aber bereits vor wenigen Tagen: „Optimisten gehen von Einbußen um 20 bis 30 Prozent aus, andere sprechen von 40 bis 50 Prozent.“ Die Preise werden folglich steigen – auch, weil dieselben Früchte für den Frischmarkt sowie den industriellen Gebrauch verwendet werden.
Ähnliche Infos aus Italien und Griechenland: Für genaue Zahlen ist es zu früh. Die Tendenzen sind aber auch hier klar.
Ebenfalls negativ sind die Nachrichten aus Nordchina. Auf eine Kältewelle Mitte April folgten heftige Stürme. Besonders betroffen: Die beiden Großregionen Shanxi und Hebei. „Die Fruchtbildung wurde hierdurch gestört. Aktuell gehen wir von einem Ernterückgang von 30 bis 40 Prozent aus“, so unser Partner.
Egal, wo wir aktuell hinschauen: Der Aprikosenmarkt ist angespannt. Das Warten auf die Ernte fällt bei diesen Aussichten schwer. Selbstverständlich berichten wir weiterhin für Sie in unseren Food News.

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