Harte Schale – weicher Kern. Bei den Achat-Schnecken (sogenannte Achatina fulica) trifft das zu. Ihr Gehäuse wird als „spitzkegelig” bezeichnet, das der Weinbergschnecke hingegen als „rundkugelig”. Aufgrund ihres zarten Fleisches sind sie eine Delikatesse und werden beispielsweise in Frankreich als Vorspeise oder Suppe verzehrt. Seit einigen Jahren sind sie fester Bestandteil unseres Adria-Feinkost-Sortiments. Für Einblicke in die Produktion laden wir Sie auf eine gedankliche Reise nach Indonesien ein: Dort werden die Schnecken einen Monat nach Start der Regenzeit (die für gewöhnlich von Ende November bis Anfang Juni dauert) von Bäuerinnen und Bauern im Dschungel oder auf Öko-Plantagen gesammelt. Es handelt sich demnach zu 100 Prozent um Wildfang. Nach dem Blanchieren der Schnecken entfernen Arbeiterinnen und Arbeiter die Eingeweide. Auch die nachfolgenden Schritte geschehen in Handarbeit – nämlich Reinigung, Sortierung und Abfüllung in Dosen. Nach Zugabe des Aufgusses werden die Dosen schließlich verschlossen, sterilisiert und für den Export vorbereitet. Bis die Delikatesse also bei uns eintrifft, hat sie schon einen langen Weg hinter sich.
Haben Sie übrigens gewusst, dass die Mehrwertsteuer bei den Achat-Schnecken statt der sonst üblichen 7 Prozent bei 19 Prozent liegt? Denn: Obwohl Grundzutaten wie auch verarbeitete Produkte (die ohne eine qualifizierte Dienstleistung wie etwa in einem Restaurant oder Imbiss) erworben werden, mit dem ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent besteuert werden, bilden Schnecken eine Ausnahme. Ebenso wie Kaviar, verarbeitete Langusten, Hummer und Austern unterliegen sie einer Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Spannend, oder?
Sie möchten mehr erfahren oder die Achat-Schnecken einmal ausprobieren? Kommen Sie gern auf uns zu.
